«heiwärts»

Der Reusspark, bekannt als führende Institution in der Pflege und Begleitung am Lebensende, widmet sich 2025 und 2026 dem tiefgreifenden Motto «heiwärts». Dieses Motto stellt das Thema Tod, Sterben und Endlichkeit in den Mittelpunkt mit dem Ziel, die Tabuisierung dieser unvermeidlichen Aspekte des Lebens aufzubrechen.

Der Reusspark wählt ein Motto, das für alle, insbesondere aber für Bewohnende und Mitarbeitende eines Pflegeheims, von grundlegender Bedeutung ist. «heiwärts» ist eine Einladung an alle, sich aktiv mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Der Reusspark möchte damit eine öffentliche Diskussion über ein Thema anstossen, das oft und gerne vermieden wird. «Sterben und Tod sind natürliche Vorgänge in unserem Leben. Wir möchten die Menschen im Reusspark, aber auch alle anderen, ermutigen, über sie zu sprechen, statt sie zu verdrängen», erklärt Direktor Urs Bosisio. «Indem wir dieses sensible Thema ansprechen, zeigen wir unsere Bereitschaft, uns mit den grundlegenden Aspekten des Lebens und unserer Endlichkeit auseinanderzusetzen», sagt Bosisio weiter.

Fördern einer offene Gesprächskultur
Mit dem Motto «heiwärts» wird eine Kultur der Offenheit angestossen. Priska Scimonetti, Leiterin Pflege und Betreuung, betont: «Wir ermutigen die Mitarbeitenden, sich vermehrt mit ihren Wünschen, Vorstellungen und Ängsten bezüglich des eigenen Lebensendes auseinanderzusetzen. Ein bewusster und offener Umgang mit der Endlichkeit stärkt das Gefühl der Selbstbestimmung und reduziert das Empfinden von Hilflosigkeit.» Die gewonnenen Einsichten können die Mitarbeitenden an die Bewohnerinnen und Bewohner weitergeben, was eine vertrauensvolle und einfühlsame Begleitung ermögliche.

Ein bewegender Auftakt
Zur Verkündung des neuen Mottos überraschte der Reusspark seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die freiwilligen Helferinnen und Helfer mit einem bewegenden Eröffnungsanlass. Im abgedunkelten Saal, der lediglich von 200 Teelichtern erhellt wurde, und nach der bewegenden Titelmusik des Films «Spiel mir das Lied vom Tod» verkündete Direktor Urs Bosisio das neue Motto. Ein berührender Dokumentarfilm, in dem Reusspark-Mitarbeitende offen über ihre Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer sprechen, führte tiefer in das Thema ein. Für eine Prise schwarzen Humors sorgte das Improvisationstheater Improphil. Es brachte das Thema Tod und Sterben mit einem Augenzwinkern auf die Bühne. Abgerundet wurde der Eröffnungsanlass mit einem kreativen Apéro ab, das sich thematisch ans Motto anlehnte.

Veranstaltungen zum Thema «heiwärts» geben wertvolle Impulse
Der am Anlass präsentierte Veranstaltungskalender für das erste Halbjahr greift «heiwärts» in einer Vielzahl von Anlässen auf. Hervorzuheben ist das Referat der Trauerbegleiterin Ria Eugster vom 30. Januar. Sie vermittelt, was sich in der Verarbeitung von schweren Verlusten bewährt hat und wie man trauernden Menschen begegnen kann. Am 16. April zeigt Demenzberater und Humortherapeut Markus Proske die Möglichkeiten und Grenzen von Humor auf. Am 5. Juni gibt Karin Koch vom Bestattungsinstitut Koch Einblicke in die Tätigkeit als Bestatterin. Am 20. Februar liest der bekannte Schweizer Schriftsteller und ehemalige Merenschwander Marcel Huwyler aus seinen beiden erfolgsgekrönten Krimireihen Morgenstern und Roth-Schild.

«Da das Thema «heiwärts» so vielschichtig ist, haben wir uns entschieden, dieses Motto während zweier Jahre aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten», erklärt Urs Bosisio. Im Sommer erscheint der nächste Veranstaltungskalender mit spannenden Eventformaten.

Die ganzheitliche Lösung in Pflege und Betreuung
Der Reusspark ist führendes Geriatriezentrum im Kanton Aargau und verfügt über ein umfassendes Angebot in der Langzeitpflege. Mit 300 Betten bietet er für Bewohnende mit allgemeinen Altersbeschwerden, mit psychiatrischen oder mit demenziellen Erkrankungen ein Zuhause und deckt so die Bedürfnisse von pflegebedürftigen Menschen ab. Der Reusspark versteht sich als Kompetenzzentrum für Palliative Care. Alle Bewohnerinnen und Bewohner, die von einer unheilbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Erkrankung (z.B. Demenz, Tumorerkrankung, usw.) betroffen sind, erhalten eine Pflege, die die bestmögliche Lebensqualität unterstützt und belastende Begleitsymptome lindert. Zudem verfügt der Reusspark über ein Hospiz. Mit dem Tages- und Nachtzentrum oder der Akut- und Übergangspflege werden Angehörigen Entlastung er,äglicht.
 
Im Reusspark wird es nicht langweilig!
Die weite und grosszügige Parkanlage an der Reuss lädt zum Spazieren ein. Dabei gelangt man zum Restaurant Gnadenthal mit seiner einladenden Sommerterrasse. Hier wird Verweilen zum Genuss. Der Kleintierpark bietet eine freudige Abwechslung. Minipigs wälzen sich genüsslich im Dreck, die Papageien freuen sich über einen kleinen Schwatz mit den Besuchern und die neugierigen Frettchen kann man beim Herumtollen und Spielen beobachten. Ebenfalls auf dem Gelände findet man das Schaugewächshaus, in dem ProspecieRara-Gemüse angebaut wird. Inmitten von Tomatenstauden und Blumenranken riecht man die frischen Düfte von Blüten, Gewürzen und Früchten. Und schliesslich bietet der Reusspark ein attraktives, kulturelles Angebot an: von Konzerten, über Ausstellungen bis hin zu interessanten Vorträgen und Workshops.

Reusspark
Zentrum für Pflege und Betreuung
Reusspark 2
5524 Niederwil
056 619 61 11

www.reusspark.ch

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